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Lauflichter mit dem Z1-8+

Einstellung des Lauflicht-Betriebsmodes

Der Z1-8+ ist in der Lage, die Funktionsausgänge in beliebiger Reihenfolge als Lauf- und Blink-Lauflicht zu schalten.

 

Alle Z1-8 sind im Auslieferungszustand als Weichendecoder konfiguriert.

Die autonome Ansteuerung von Lauflichtern ist nur mit den Decodern der Alleskönnerklasse möglich.
Verwenden Sie einen Z1-8+

Um Lauflichter mit dem Z1-8+ zu betreiben, bereiten Sie den Decoder wie folgt vor:

  • Schließen Sie die LEDs des Lauflichts an den Decoder an. (beim Einzel-LED-Betriebsmode genauer beschrieben)

  • Wechseln Sie jetzt in den Sequenz-Betriebsmode:

Konfigurations-variable einzustellender Wert
Funktion der CV

CV60

8

Mit CV60 wird ausgewählt, wie die Funktionsausgänge geschaltet werden. Standardmäßig sind das Zubehörbefehle (CV60 = 4).

CV58

0

Beliebig viele Funktionsausgänge können gleichzeitig aktiv sein.

Nach diesen Einstellungen schaltet der Decoder nach dem Anschließen an die Spannungsversorgung A0 ein. Nach 250 ms wechselt das Licht zu A1, anschließend zu A2 und so fort, bis nach A7 wieder A0 eingeschaltet wird.

Ein Anschluss an das Gleissignal ist für den Betrieb des Lauflichts nicht erforderlich.
Das Gleissignal wird nur für das Ändern der Konfigurationsvariablen benötigt. Anschließend kann der Decoder in jeder beliebigen (digital oder analog betriebenen) Anlage eingesetzt werden - oder auch völlig abseit aller Modelleisenbahnen.

Ändern der Betriebsart der Funktionsausgänge und deren Eigenschaften

Qdecoder unterstützen eine Vielzahl von Konfigurationsmöglichkeiten an ihren Funktionsausgängen, die für einzelne oder alle Funktionsausgänge angepasst werden können. (Die ganze Palette der Möglichkeiten ist auf den Supportseiten nachzulesen.)

Modifikationsmöglichkeiten sind beispielsweise:

  • 1.) Änderung der Dauer der einzelnen Licht-Impulse
    Konfigurations-variablen Anschaltzeit für Funktionsausgang Funktion der CV

    CV116 / CV3

    A0

    Die Berechnung der Konfigurationsvariablen ist bei der Beschreibung des Blinkbetriebs ausführlich vorgestellt.

    CV126 / CV127

    A1

    CV136 / CV4 A2
    CV146 / CV147 A3
    CV156 / CV5 A4
    CV166 / CV167 A5
    CV176 / CV6 A6
    CV186 / CV187 A7
  • 2.) Einfügen von Pausen in den Ablauf
    Wenn nach dem Leuchten eines Funktionsausgangs eine Pause eingelegt werden soll, bevor das Lauflicht weiter läuft / wieder von vorn beginnt, so muss der Ausgang in den Pulsbetrieb mit der Pulszahl 1 programmiert werden. Soll beispielsweise nach dem Durchlauf des "Original"-Lauflichts eine Pause von einer Sekunde eingelegt werden, bevor das Lauflicht wieder bei A0 beginnt, sind folgende CVs zu ändern:
    Konfigurations-variablen Wert Funktion der CV

    CV189

    100

    Die Ausschaltzeit des Pulses an A7 beträgt 1 Sekunde (100 * 10 ms)

    CV190

    1

    Nach einem Puls ist wird der Funktionsausgang A7 abgeschaltet.
    (und zum Nachfolger A0 weitergeschaltet)
  • 3.) Lauflicht mit Dunkelphasen
    Wird die beschriebene Pause bei mehreren oder allen Funktionsausgängen programmiert, so "läuft" das Licht nicht mehr durch, sondern es blinken unzusammenhängend Lichter auf. Werden die Zeiten für die einzelnen Ausgänge dann noch unterschiedlich gewählt, so ergeben sich scheinbar zufällige Lichtspiele. Kombiniert mit mehreren Startpunkten für das Lauflicht (siehe weiter unten) hat man dann mit geringem Einsatz eine sehr belebte Lichtkulisse, die unabhängig von einer Digitalzentrale so lange aktiv ist, wie sie mit Spannung versorgt wird.
  • 4.) Mehrere Pulse einer Lampe / LED
    Ein auf Pulsbetrieb umgeschalteter Funktionsausgang kann natürlich auch in einer Lauflicht-Sequenz mehrere Pulse aussenden.
    Wenn im obigen Beispiel 3.) CV190 auf 2 gesetzt wird, so läuft das Licht von A0 bis A7 durch, nach einer Pause von 1 Sekunde blinkt A7 nochmals auf und eine weitere Sekunde später geht der Lichtlauf bei A0 wieder los.
  • 5.) Mehrere umlaufende Lichter
    Für jeden Funktionsausgang gibt es eine Sequenz-Steuer-Konfigurationsvariable:
    Konfigurations-variable gültig für Funktionsausgang Wert bei AuslieferungFunktion der CV
    Bit 7 Bits 6 ... 0

    CV121

    A0

    1 1 129
    • Bit 6 ... 0 (Werte 0 bis 127):
      In dieser ist codiert, welcher Funktionsausgang in der Abfolge als Nächstes folgt.
    • Bit 7 (Wert 128 oder 0)
      Zusätzlich enthält die CV die Information, ob der Funktionsausgang beim Anschalten der Spannung am Decoder eingeschaltet wird (das Bit ist gesetzt) oder nicht.

    CV131

    A1

    0 2 2
    CV141 A2 0 3 3
    CV151 A3 0 4 4
    CV161 A4 0 5 5
    CV171 A5 0 6 6
    CV181 A6 0 7 7
    CV191 A7 0 0 0
    Wird Bit7 in den Sequenz-Steuer-CVs mehrerer Funktionsausgänge gesetzt, so beginnt das Lauflicht an mehreren Stellen gleichzeitig und läuft unabhängig voneinander durch die Sequenz.
    Wird von der Standardeinstellung kommend nur Bit7 der CV161 gesetzt, so laufen zwei Lichter parallel durch die LED-Kette. Es sind immer gemeinsam an:
    • A0 und A4
    • A1 und A5
    • A2 und A6
    • A3 und A7
    Nur so als kleine Randbemerkung (auch auf die Gefahr der endgültigen Verwirrung): wenn die Anschaltzeiten der Funktionsausgänge deutlich unterschiedlich sind, kann es passieren, dass ein Lauflicht das andere einholt und diese dann verschmelzen.
  • 6.) Mehrere unabhängige Lauflichter
    Modifiziert man die Lauflicht-Sequenz-CVs in der folgenden Art:
    Konfigurations-variable gültig für Funktionsausgang Wert bei AuslieferungFunktion der CV
    Bit 7 Bits 6 ... 0

    CV121

    A0

    1 1 129
    • Bit 6 ... 0 (Werte 0 bis 127):
      In dieser ist codiert, welcher Funktionsausgang in der Abfolge als Nächstes folgt.
    • Bit 7 (Wert 128 oder 0)
      Zusätzlich enthält die CV die Information, ob der Funktionsausgang beim Anschalten der Spannung am Decoder eingeschaltet wird (das Bit ist gesetzt) oder nicht.

    CV131

    A1

    0 2 2
    CV141 A2 0 3 3
    CV151 A3 0 0 0
    CV161 A4 0 7 7
    CV171 A5 0 4 4
    CV181 A6 0 5 5
    CV191 A7 1 6 134
    so ergeben sich zwei "aufeinander zulaufende" Lauflichter, die ähnlich zur Variante 5.) sind. Allerdings sind die Lauflichter voneinander unabhängig und können nie verschmelzen.
  • 7.) "Endenlassen" von Lauflichtern
    Eine interessante Variante ist das "Endenlassen" von Lauflichtern. Dabei wird der letzte Funktionsausgang in einen nicht endenden Betriebsmode - Dauer- oder Blinkbetrieb - geschaltet. Das Lauflicht wird vom ersten Funktionsausgang bis zum modifizierten durchlaufen, der dann dauernd blinkt oder einfach nur eingeschaltet bleibt.
    In Kombination mit dem Signalbildgenerator kann das Lauflicht dann (beispielsweise mit einem Zubehörbefehl) neu gestartet werden oder zum Ausgangspunkt zurücklaufen oder ...
  • 8.) Prinzipiell ist es auch möglich, die Reihenfolge der Aktivierung der Funktionsausgänge zu ändern. Bei stationären Lauflichtern ist das jedoch selten sinnvoll. Wenn die Reihenfolge geändert werden soll, werden die LEDs eben in anderer Reihenfolge an den Decoder angeschlossen. In Kombination mit dem Signalbildgenerator sieht die Sache dann schon anders aus. Dieser kann dynamisch die Reihenfolge des Lauflichtes modifizieren. Bei Gelegenheit entwerfe ich noch mal ein Beispiel mit ineinander verschchtelten Sequenzen, die sich gegenseitig die Ablaufreihenfolge und Pulsdauern ändern. Das Ergebnis ist dann nahe am völlig zufälligen Schalten der Funktionsausgänge.
Jetzt hören wir erst mal auf. Die Phantasie sollte genügend Futter bekommen haben und dem Spieltrieb sei freier Lauf gelassen Unschuldig.
 

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