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Lichtsignal-Decoder

Lichtsignaldecoder sind das wichtigste Einsatzgebiet der Qdecoder. Vor dem Einsatz auf der Modellbahn müssen sie noch konfiguriert werden, meist über Konfigurationsvariablen erfolgt.

Qdecoder haben einige Eigenschaften, die sie von anderen marktgängigen Decodern unterscheiden:

  • Sie können alle Signalbilder generieren. Ausnahmen wurden noch keine entdeckt.
  • Sie können in Signalbildern auch im Blink- oder Pulsbetrieb genutzt werden. Die Betriebsart wird gegebenenfalls in Abhängigkeit vom Signalbild geändert.
  • Signallampen werden - je nach Signalsystem - mit oder ohne eine Austastlücke sanft auf- und abgeblendet. Dadurch entsteht jeweils das für ein Signalsystem typische vorbildgerechte Umschalten von einem Signalbild zum nachfolgenden.
  • Während des Schaltens der Signale können weitere Schaltbefehle empfangen werden. Das Signalbild wechselt "fließend" zum Signalbild des zuletzt empfangenen Befehls.
  • Mit einem Schaltbefehl wird eine autonom ablaufende Folge von Signalbildern angestoßen, wenn es das Signalsystem so vorsieht.

Der Z2-8 mit mit Signal Erweiterung ist ab der Softwareversion 8.3 in der Lage, Signale mit Multiplextechnik anzusteuern. Die Ansteuerung erfolgt mit allem Komfort, der auch bei "einfachen" Signalen eingesetzt wird - insbesondere vorbildgerechtes Überblenden und die Einhaltung von Schaltsequenzen.

Die folgenden Decodertypen werden bevorzugt für die Ansteuerung von Lichtsignalen eingesetzt. Daneben sind auch alle anderen Decoder der Standard- und Alleskönner-Klassen in der Lage, Signale anzusteuern und können auf Wunsch auch mit Signal-Erweiterung ausgerüstet werden. Die Decoder können Sie im gut sortierten Fachhandel oder direkt in unserem Shop erhalten.

Einsatzgebiet

DecoderFunktionsausgängeempfohlener PreisEigenschaften
gegen den Pluspolgegen den MinuspolMultiplex-signale
zwei- und dreibegriffige Signale Z1-16 16 - - nicht mehr lieferbar Die Qdecoder der Z1-Serie können neben einzeln angesteuerten  Lampen zwei- und dreibegriffige Signale gegen den gemeinsamen Pluspol schalten.
Insbesondere Signale mit den Signalbildern "rot" - "grün", "rot" - "grün" - "gelb" sowie "rot" - "grün" - "grün/gelb" können mit den Decodern der Standardklasse direkt angesteuert werden.
Z2-8 8 - 34,95 € Die Qdecoder der Z2-Serie schalten Lampen und Signale sowohl gegen den gemeinsamen Plus- als auch gegen einen gemeinsamen Minuspol. Einige wenige Signaltypen nutzen statt eines gemeinsamen Pluspols den Minuspol der Signallampen als Rückleiter.
F0-8 8 - - nicht mehr lieferbar

Die Mini-Qdecoder der F0-Serie können wie die Z1 eingesetzt werden.

ZA1-16N 16 - - 44.95 €

 Wie Z1-16 jedoch mit Gehäuse

Signale verschiedener Bahnverwaltungen Z1-16 Signal 16 - -

nicht mehr lieferbar

Die Signal Erweiterung ist für mehr als 300 unterschiedliche Signalschirme vorkonfiguriert. Mit 2..3 CVs pro Signal werden der Signalschirm und die Signaladresse festgelegt - und fertig. Dabei ist es völlig gleichgültig, welche Signale oder Weichen von einem Decoder angesteuert werden - jede Kombination wird unterstützt. Schlussendlich können alle Signale durch den Anschluss von Tastern auch auf analog betriebenen Anlagen angesteuert werden.

Am Z2 -8 Signal und ZA2-16+ sind Viessmann Multiplex Signale anschließbar. Beim ZA2-16+ DeLuxe können diese ohne Adapter direkt aufgesteckt werden.

Z2-8 Signal   8 2 39,95 €
F0-8
Signal
8 - -  34,95 €
ZA1-16+ 16 - - 64.95 €
ZA2-16+ 16 4 79.95 €
beliebige Signale Z1-16+ 16 - - nicht mehr lieferbar

Für die Qdecoder der Alleskönnerklasse gibt es keine Einschränkungen beim Generieren von Signalbildern. Dem Anwender steht ein Funktionsgenerator zur Verfügung, in dem alle denkbaren Signalbilder konfiguriert werden können.

Bei den ZA-Decodern sind nun die Signale mit dem Funktionsgenerator kombinierbar, was die Erstellung automatischer Signalabläufe ermöglicht.

ZA1-16+ 16 - - 64.95 €
Z2-8+ 8 - 39,95 €
ZA2-16+ 16 4 79.95 €
F0-8+ 8 - - 27,95 €

Alle durch die Signal-Erweiterung unterstützten Signalschirme sind mit den erforderlichen Mode-Einstellungen in einem Übersichts-Faltblatt zusammengestellt:

Eine umfangreiche Dokumenation mit ausführlich vorgestellten Beispielen bietet das Handbuch.

Die wichtigsten durch einen Decoder mit Signal Erweiterung unterstützten Signalsysteme sind:

LandSignalsystemEigenschaften
Deutschland HV-Signalsystem Das HV-Signalsystem (Hp-Hauptsignale und Vr-Vorsignale) ist vor dem zweiten Weltkrieg entwickelt worden, aber erst danach im nennenswerten Umfang eingeführt. Seine Nutzung beschränkt sich weitestgehend auf den Westteil Deutschland (Deutsche Bundesbahn). Es ist ein klassisches Vor-/Hauptsignal-System, d.h. es ist so gedacht, daß ein Hauptsignal von einem etwa einen Kilometer davor stehenden Vorsignal angekündigt wird. Seit Anfang 2014 werden die Signalbildübergänge in allen Details vorbildgerecht durchgeführt und alle dabei entstehenden Phantomsignalbegriffe korrekt wiedergegeben.
Hl-Signalsystem Das Hl-Signalsystem wurde von der Deutschen Reichsbahn der ehemaligen DDR genutzt, ist aber auch heute noch anzutreffen. Es verfügt über Signale, die mit einem Signalkopf den Hauptsignalbegriff und den Vorsignalbegriff für das nächste Hauptsignal darstellen können.
SV-Signalsystem Das Sv-Signalsystem wurde gegen Ende der zwanziger Jahre bei der S-Bahn in Berlin eingeführt wurde. Sv steht für Signalverbindungen, dieses System war das erste Signalsystem, bei dem der Signalbegriff des Hauptsignals und der Vorsignalbegriff des nächsten Hauptsignals zusammen auf einem Schirm angezeigt wurden, eine Idee, die in den heutigen Kombinationssignalsystemen weiterlebt.
Ks-Signalsystem Ks bedeutet Kombinationssignal, das heißt, Signale können gleichzeitig Vor- und Hauptsignalbegriff anzeigen. Es wurde von der Deutschen Bahn im vereinigten Deutschland als Ablösung der vorherrschenden Hl- und HV-Signalsysteme eingeführt und wird beiallen Neubauten eingesetzt. Bei Modernisierungen ersetzt es die vorhandenen Signalsysteme.
Schweiz Zwergsignale Zwergsignale dienen der Regelung von Rangierbewegungen sowie dem gegenseitigen Schutz von Rangierbewegungen unter sich oder gegen Zugfahrten.
Signale Typ L Das Signalsystem L ist das traditionelle Lichtsignalsystem der Schweizer Bahnen.
Eine Besonderheit stellen Kombinationssignale dar, die in einem Signalschirm sowohl Vor- als auch Hauptsignalbegriffe darstellen können.
Signale Typ N Das Signalsystem N ist 1986 als Lichtsignalsystem der Schweizer Bahnen eingeführt worden.
Österreich ÖBB-Signalsystem Das Lichtsignalsystem der österreichischen Eisenbahn weist zwar eine Ähnlichkeit zum deutschen H/V-Signalsystem auf, hat in den vergangenen Jahrzehnten aber eine ganze Reihe spezifischer Erweiterungen erfahren.
Niederlande Signalsystem 1946 Das nach Ende des 2. Weltkrieges eingeführte Signalsysteme 1946 hat seine Signalbegriffe von den Nachtzeichen der Formsignale abgeleitet.
Signalsystem 1955 Das Signalsystem 1955 bringt einige Vereinfachungen gegenüber dem älteren Signalsystem und bietet durch die Unterscheidung von blinkenden und dauernd eingeschalteten Signallampen eine deutliche Erweiterung der Signalisierungsmöglichkeiten.
Belgien NMBS-Signalsystem Im belgischen Signalsystem gibt es als Besonderheit unterschiedliche Signalisierung für die beiden Gleise einer zweigleisigen Strecke.
Luxemburg CFL-Signalsystem Die Eisenbahnen Luxemburgs nutzen eine dem deutschen H/V-System ähnliche Signalisierung.
Dänemark alle Signalsysteme
Schweden alle Signalsysteme
Norwegen alle Signalsysteme
Finnland alle Signalsysteme
Spanien alle Signalsysteme
 

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